Sandra Nossek und Martin Schöb wollen als neue Kreisvorstandssprecher frische Impulse setzen und die Vernetzung und Kommunikation stärken
Wechsel an der Führungsspitze des Lichtenfelser Kreisverbandes der Grünen: Bei der Jahreshauptversammlung vergangene Woche wurden Sandra Nossek und Martin Schöb einstimmig zu neuen Vorstandssprechern gewählt. Sie lösen damit Edith Berg und Valentin Motschmann ab, die aus privaten Gründen von ihren Posten zurückgetreten sind. Das neue Führungs-Duo will den Fokus auf eine noch engere Vernetzung legen und die Präsenz der Grünen im Landkreis weiter ausbauen.
Für die 51-jährige Sandra Nossek, die seit März für die Grünen/SBUN im Bad Staffelsteiner Stadtrat vertreten ist, sind regelmäßige Veranstaltungen ein zentraler Schlüssel für mehr Dialog und neue Impulse „Nur wenn man miteinander spricht, dann kann etwas entstehen. Deshalb ist es mir besonders wichtig, dass wir in Zukunft möglichst oft Anlass dazu geben.“ Der 46-jährige Redwitzer Martin Schöb wiederum setzt den Fokus auf eine umfassende externe Kommunikation: „Ob Pressearbeit, Homepage, Social Media oder mit Veranstaltungen – ich möchte die Präsenz unseres Grünen Kreisverbandes über möglichst viele Kanäle hinweg stärken.“ Die neu gewählten Vorstandssprecher bedankten sich nach der Wahl bei ihren Vorgängern und würdigten dabei insbesondere das Engagement von Valentin Motschmann, der den Posten mehr als zehn Jahre innehatte.
Einrichtung von Jugendparlamenten vorantreiben
Wie sich im Laufe der Jahreshauptversammlung im Stadtschloss außerdem zeigte, hat das Thema Jugend für die Lichtenfelser Grünen hohe Priorität, insbesondere im Hinblick auf die Etablierung sogenannter Jugendparlamente auf kommunaler Ebene. Als treibende Kraft agiert hierbei die Altenkunstädter Gemeinderätin Stephanie Dittrich, die bei der kommenden Landesdelegiertenkonferenz der Bayerischen Grünen einen entsprechenden Antrag einbringen will.
„Wir wollen Kinder und Jugendliche schützen, unterstützen, aber vor allem auch beteiligen“, so Dittrich, „Diese Beteiligung sollte sich unserer Meinung nach in der bayerischen Gemeindeverordnung niederschlagen, weshalb wir nun erst einmal bei unserem Grünen Landesverband einen Antrag auf Erweiterung der bayerischen Gemeindeordnung einbringen wollen, der hoffentlich auf große Zustimmung stößt.“ Konkret heißt es unter anderem im Antrag, dass in der Geschäftsordnung die Beteiligung von Mitgliedern der Jugendvertretung an den öffentlichen Sitzungen des Gemeinderats und in Jugendangelegenheiten auch an den nicht öffentlichen Sitzungen zu regeln ist und sich Kinder und Jugendliche zu allen Themen zu Wort melden dürfen.
Danksagung an Bernhard Christoph
Ein weiterer Programmpunkt der Veranstaltung stellte die Danksagung an den langjährig tätigen Stadt- und Kreisrat Bernhard Christoph dar – eine Geste, die aufgrund der Corona-Beschränkungen unmittelbar nach der Kommunalwahl bis dato noch nicht in offizieller Form möglich war. Das Engagement des 64-jährigen Klosterlangheimers, der über 24 Jahre lang in Lichtenfels lokalpolitisch tätig war, wurde dabei von zahlreichen Weggefährten gewürdigt, darunter den ehemaligen Grünen Stadträten Doris Zullo und Harald Schramm ebenso wie vom amtierenden Stadt- und Bezirksrat und dritten Bürgermeister der Stadt Lichtenfels, Mathias Söllner.
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Martin Schöb
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Grüne Stadtratsfraktion fordert, den Folgen des Klimawandels auf kommunaler Ebene umfassend, zügig und strukturiert entgegenzutreten
Lichtenfels. Wetterextreme, schlechte Ernten, sterbende Wälder – der Klimawandel hat auch in Deutschland bereits messbare Folgen. Laut dem neuesten Klimafolgenbericht der Bundesregierung ist Bayern besonders stark davon betroffen. Die überdurchschnittliche Erwärmung wirkt sich nicht nur negativ auf die biologische Vielfalt, Landwirtschaft und menschliche Gesundheit aus, sondern ist auch mit Kosten für Städte und Kommunen verbunden. Dass in diesem Zusammenhang nun konkret gehandelt werden muss, steht für die Grünen Stadträtinnen und Stadträte außer Frage, wie sich bei der jüngsten Fraktionssitzung zeigte.
Grüne Hausnummer als wichtiges Signal
Die Einführung der „Grünen Hausnummer“ in Lichtenfels wird von den Grünen unterstützt und als deutliches Signal gewertet, dem Klimawandel entgegenzuwirken. Es sei dringend erforderlich, private Anwesen energieeffizienter zu gestalten. So will sich die Fraktion in Zukunft dafür einsetzen, dass die Grüne Hausnummer in den neuen Bebauungsplänen der Stadt verankert werden wird. „Auf diese Weise schafft die Stadt politische Rahmenbedingungen für mehr Klimagerechtigkeit im Hinblick auf künftige Generationen“, betonte Fraktionssprecherin Dr. Susann Freiburg. Mathias Söllner wies außerdem darauf hin, dass die Grüne Hausnummer mit umfangreichen Kosteneinsparungen für Bauherren verbunden sei, da für viele der damit einhergehenden Maßnahmen finanzielle Förderungen gewährt werden. Siegbert Koch sprach sich darüber hinaus für eine Förderung der Stadt im Bereich von Fassaden- und Dachbegrünungen aus. Die Fraktion plant, sich für die Aufwertung städtischer Flächen, etwa für die Anlage von Streuobstwiesen, einzusetzen. Ein Antrag, für jeden neugeborenen Lichtenfelser künftig einen Baum zu pflanzen, wollen die Grünen im Oktober bei der Stadt einbringen.
Kipp-Punkte müssen verhindert werden
Mit Diana und Steffen Biskupski hatten die Grünen Stadträte zwei Lichtenfelser zur Fraktionssitzung geladen, die sich vielfältig im Bereich Klimakrise einsetzen und von ihrem Engagement bei der Initiative „German Zero“ berichteten. In einem Kurzvortrag zeigten die beiden auf, was regional getan werden kann, um die sogenannten Kipp-Punkte, sprich kritischen Schwellen im Klimasystem, zu verhindern. Es gelte, schnellstmöglich umzudenken und in Zukunft gesetzliche Rahmenbedingungen für nachhaltiges Wirtschaften zu implementieren – auch lokal vor Ort durch Gestaltung von Klimaplänen für Städte und Gemeinden. „Eine Bewegung der Menschen ‚von unten‘ soll diese Änderungen anstoßen“, so Diana Biskupski. Besonders wichtig sei es, zurück zur lokalen Kreislaufwirtschaft zu finden und hier beispielsweise energieautarke Kommunen zu schaffen oder solidarische Landwirtschaft zu stärken. Erste Ideen zum Carsharing in Lichtenfels sammeln die beiden gerade. Dr. Susann Freiburg wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass ein integriertes Klimaschutzkonzept für den Landkreis, dessen Städte, Märkte und Gemeinden schon lange vorliege. „Es harrt jedoch der Umsetzung in den einzelnen Kommunen“, so Freiburg. Sämtliche Entscheidungen in den Kommunen seien, wenn sie denn nachhaltig sein sollen, am Klimawandel auszurichten.
Lokale Strukturen stärken
Dr. Christine Schmidt kam abschließend auf das Thema Regionalmarketing, die Vernetzung von Dorfläden und die Unterstützung der Ökomodellregion Obermain-Jura zu sprechen. „Es zeichnet sich ab, dass die Idee der solidarischen Landwirtschaft besonders gut ankommt“, so die Stadträtin. Etwa über die Bildung einer Genossenschaft könnten sich Bürger die landwirtschaftlichen Erzeugnisse einer bestimmten zur Genossenschaft gehörenden Fläche teilen. Wer sich in eine solche Genossenschaft einkauft, erhalte im Gegenzug wöchentlich einen bestimmten Ernteteil. Eine andere Idee wäre die Einführung von Obst- und Gemüsekisten, die von heimischen Landwirten bestückt werden würden. Da den Grünen an der Erhaltung der kleinstrukturierten Landwirtschaft in Lichtenfels gelegen ist, wäre es auf diese Weise möglich, heimische Landwirte zu unterstützen.
Grüne Stadtratsfraktion kündigt Unterstützung für Projekte der Öko-Modellregion Obermain-Jura an und will Direktvermarktung stärker voranbringen
Wie lassen sich regional erzeugte Produkte noch besser vermarkten und die heimischen Landwirte optimal unterstützen? Diese Frage stand im Mittelpunkt der Fraktionssitzung der Grünen Stadträtinnen und Stadträte vergangene Woche. Als Gast war Andrea Musiol von der Regionalentwicklung Landkreis Lichtenfels geladen, um über den aktuellen Stand und die weiteren Entwicklungsmöglichkeiten der Öko-Modellregion Obermain-Jura zu berichten.
Mehr Bewusstsein für regionale Identität
Die Öko-Modellregion Obermain-Jura wurde im Dezember letzten Jahres als eine von 27 Modellregionen in Bayern ins Leben gerufen. Wie Andrea Musiol erläuterte, gebe es insgesamt sechs Projektideen, von denen momentan zwei Projekte besonders vorangetrieben werden. Zunächst soll eine Erzeugergemeinschaft geschaffen werden. Außerdem würden Flächen für eine solidarische Landwirtschaft und Interessenten für einen Selbsterntegarten gesucht. Dieser Prozess laufe gerade, wobei Bürgerinnen und Bürger nach wie vor eine Interessenbekundung per Formular einreichen können, welches über den Online-Auftritt der Öko-Modellregion verfügbar ist.
Die Lichtenfelser Grünen wollen diese Projekte unterstützen, da damit nicht nur die Produktion heimischer Bio-Lebensmittel gefördert, sondern auch ein Bewusstsein für die regionale Identität geschaffen wird. Bislang werden in der hiesigen Region nur etwa sechs Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche von Biobauern bewirtschaftet. Wie Fraktionssprecherin Dr. Susann Freiburg betonte, soll vor allem die kleinstrukturierte Landwirtschaft erhalten bleiben. „Sobald diese allerdings in Öko-Zertifizierung laufen soll, wird es für die Landwirte wegen der mit der Zertifizierung verbundenen Kosten schwierig." Dass dies viele Landwirte womöglich daran hindere, sich an der Öko-Modellregion zu beteiligen, befürchtet Mathias Söllner. Wünschenswert sei also, auch "kleine" Landwirte mit ins Boot zu holen, die umweltbewusst und nachhaltig wirtschaften, sich aber die Bio-Zertifizierung nicht leisten können.
Regionalprodukte besser zugänglich machen
Wie Andrea Musiol ebenfalls berichtete, laufe insbesondere die Direktvermarkter-Broschüre sehr gut, denn Touristen wollen gerne regional einkaufen. Das Faltblatt werde derzeit erweitert und aktualisiert. „Es ist selbstverständlich auch für heimische Kunden sehr interessant. Das könne für Bauern zumindest ein Zubrot darstellen“, so Musiol weiter.
Eine Direktvermarkter-Hütte auf dem Marktplatz in Lichtenfels mit regionalen Produkten wünscht sich Dr. Christine Schmidt. Ob sich das mit der Ökomodellregion verbinden lasse, müsse noch näher betrachtet werden. Die weitere Entwicklung der Öko-Modellregion solle immer wieder danach befragt werden, was in der Stadt Lichtenfels in diesem Zusammenhang bewegt werden kann, um eine sinnvolle Hilfestellung zu bieten. Siegbert Koch kann sich wiederum vorstellen, dass eine Art Genuss-Häuschen an gut frequentierten Stellen für alle Beteiligten interessant wäre.
So einfach lassen sich Lebensräume für Vögel und Insekten im eigenen Garten schaffen
Ein Paradies für Schmetterlinge, Bienen, Molche und sogar für den Zaunkönig – das ist der Garten von Dr. Christine Schmidt in der Viktor-von-Scheffel-Straße in Lichtenfels. Er wird seit über 30 Jahren ökologisch bewirtschaftet und ist seit zwei Jahren ein sogenannter „Hortus“. Das bedeutet, dass der Natur wieder ausreichend Raum gegeben wird und der Garten viele kleine und große Verknüpfungspunkte bietet, damit Insekten, Amphibien und kleine Lebewesen wieder eine Chance haben, zu wandern und sich zu verbreiten.
Bewegende Bilder einer Protestbewegung Dokumentarfilm „Trees of Protest“ berührt das Publikum in der Neuen Filmbühne
Es war eine Filmvorstellung, die viele Zuschauer mit dem Gefühl zurückgelassen haben dürfte, dass selbst der aussichtsloseste Kampf es Wert ist, bestritten zu werden. In diesem Fall der unermüdliche Widerstand von rund zwei Dutzend junger Klimaaktivisten gegen den Energieriesen RWE. Sie verbrachten viereinhalb Jahre in selbst errichteten Baumhäusern im Hambacher Forst, um sich der geplanten Abholzung des Waldes entgegen zu stellen.
„Der vom Menschen verursachte Klimawandel ist in vollem Gang!"
"Bedauerlicher Weise ist das noch nicht überall angekommen."
Dies unterstrich die Kreistags- und Stadtratskandidatin der Grünen, Dr. Susann Freiburg, bei einem Vortragsabend, zu dem der Kreisverband ihrer Partei eingeladen hatte. Besonders den Anhängern der „alternativen Fakten“ und allen, die die Folgen des Klimawandels klein reden wollen, legte sie ans Herz, sich mit dem im Vortag des Kinderarztes Hannes Wagner, Klinikum Coburg unter dem Titel „Klimawandel und Gesundheit“ genannten Aussagen und Folgen zu befassen. Der junge Kinderarzt ging in seinem Referat zunächst auf die Fakten ein.
Aufgrund des zunehmenden Ausstoßes von klimaschädlichen Gasen wie Kohlendioxid, Methan und Lachgas erhöht sich die globale Temperatur immer mehr, weltweit bislang etwa um 1,1 Grad Celsius. Das führt nicht nur zum Abschmelzen der Polkappen, vielmehr steigt der Meeresspiegel auch wegen der mit einer höheren Temperatur einhergehenden größeren Ausdehnung des Wassers an. Der Jetstream, der für die Nordhalbkugel wetterbestimmend ist, verlangsamt sich. Daher wird es in Zukunft vermehrt zu Extremwetterlagen kommen. Auch die Vegetationszonen verlagern sich.
Die direkten Folgen des Klimawandels für unsere Gesundheit seien schon jetzt deutlich spürbar, betont der Mediziner. So seien 2018 in Deutschland etwa zehntausend Menschen aufgrund der Hitze gestorben. Insbesondere tropische Sommernächte würden den Menschen zusetzen. Darum seien die Aufnahmezahlen in Notaufnahmen und in psychiatrischen Kliniken bei diesen Wetterlagen höher. Es käme vermehrt zu Aggressionen und Suiziden. Zudem würden sich Herz- Kreislauferkrankungen verschlimmern, Wunden heilten schlechter. Atemwegserkrankungen nähmen zu, weil sich an heißen Tagen vermehrt bodennahes Ozon bildet. Schlecht für die Atemwege sei auch die verlängerte Pollensaison; es würde häufiger zu Asthma oder Heuschnupfen kommen. Neue, allergieauslösende Pflanzen, wie die Ambrosia könnten sich leichter ausbreiten.
Wärmeres Meerwasser führe zu einer höheren Konzentration von bestimmten Wasserbakterien. Schon jetzt gäbe es deutlich mehr bakterielle Infektionen von Badegästen an der Nord- und Ostsee. Auch vektorübertragene Krankheiten nähmen zu. Vektoren sind Organismen, die Krankheitserreger andere Lebewesen übertragen können, beispielsweise Zecken oder Stechmücken. Folglich würden Borreliose, Dengue-Fiber oder das Zika-Virus in Europa wieder eine Chance haben. Nicht zu vernachlässigen seien die indirekten Folgen des Klimawandels, so Hannes Wagner: Aufgrund von Dürren werden die landwirtschaftlichen Erträgnisse zurückgehen. Insbesondere in Afrika wird sich damit der Migrationsdruck verstärken. Ein weiteres Problem seien die Überflutungen. Man schätzt, dass bis 2050 etwa 150 Millionen Menschen ihre Heimat deswegen verlassen müssen. Wenn wir nicht endlich gegensteuern, wird sich unser Planet bis 2100, also in den nächsten 80 Jahren, um 4 Grad Celsius erwärmen. Sollte es so weit kommen, wird die Hälfte der Landfläche der Erde unbewohnbar sein. Jeder kann sich ausrechnen, zu welchen gesellschaftlichen Verwerfungen dies auf unserer überbevölkerten Erde führen wird. Was kann man dagegen tun?
Zunächst wies der Redner auf den 1992 in Rio angestoßenen Prozess der nachhaltigen Entwicklung hin. Allerdings ist Völkerrecht in der Regel nicht justiziabel und deshalb ein stumpfes Schwert. Auf europäischer wie nationaler Ebene müssten klimaschädliche Subventionen in den Bereichen der Luftfahrt, des Bauwesens und der Landwirtschaft endlich eingestellt werden. Kohlekraftwerke sind um 75% zurückzufahren und der Kohlenstoffdioxidausstoß ist endlich zu bepreisen.
Auf kommunaler Ebene gelte es, grüne Verkehrskonzepte zu entwickeln, dezentrale Energieversorgung und Regionalvermarktung zu fördern sowie Grünflächenkonzepte und Flächenentsiegelungsprogramme aufzulegen.
In der anschließenden Diskussion war man sich darin einig, dass jeder einzelne bei sich selbst beginnen muss: Weniger Fleisch essen, Urlaub daheim machen, Fahrradfahren, Energie sparen, und Verantwortungsbewusstsein für Umwelt und Natur entwickeln.
Am Sonntag, den 16.Februar startete die Brunnenwanderung am Schneyer Schloss. Unter dem Motto "Laafn&Waafn" machten sich die Wanderer auf den Weg in den Bucher Forst...
Günter Lutz, stellvertretendem Vorsitzenden der BUND- Naturschutz-Kreisgruppe Lichtenfels, führte die Wanderung zum Mönchs-und Schifferbrunnen und bot währenddessen den interessierten Teilnehmern viel fachkundige Informationen zum Waldgebiet und kommunalen Klimaschutz.
Nach der dreistündigen Wanderung, durch den wunderschönen Auenwald, herrlichen Natureindrücken mit gesundheitsfördernder Bewegung an der frischer Waldluft und netten Gesprächen, verweilten die wanderlustigen Teilnehmer bei Kaffee und Kuchen in gemütlicher Runde im Schloss Schney.
Grüne räumen in Lichtenfels auf
Müllsammelaktion zwischen Oberwallenstadter Eisenbahnbrücke und Ortsausgang Neunzig Minuten Einsatz und acht Müllsäcke voll mit Dingen, die die Natur nicht braucht – das war die Bilanz der Müllsammelaktion „Rama Dama“, zu der die Lichtenfelser Grünen aufgerufen hatten..
Wie das Wetter auf unser seelisches Wohlbefinden wirkt Psychiater Prof Dr. Thomas J. Müller stellt Studienergebnisse im Kulturhaus Kösten vor: Einfluss extremer Klimaverhältnisse auf Psyche ist stärker als gedacht Die Erfahrung, bei Hitze schlechter zu schlafen, dürften viele Menschen bereits gemacht haben. Dass es aber auch einen Zusammenhang zwischen extremen Wetterverhältnissen und psychischen Störungen gibt, hört man nicht jeden Tag. Über derartige Zusammenhänge klärte am vergangenen Samstag der Psychiater Prof. Dr. Thomas J. Müller im Kulturhaus Kösten auf....
CORONABEDINGT LEIDER ABGESAGT:
20.10.2020, 19:00 Uhr, Ebensfeld
Informeller Austausch mit MdB Lisa Badum
Aufgrund der "Gelben Corona-Ampel" im Landkreis haben wir uns schweren Herzens entschieden, die Veranstaltung im Greßano-Saal in Ebensfeld abzusagen. Über einen alternativ Termin, gegebenenfalls auch in digitaler Form, werden wir euch zeitnah informieren.